Entlang der costaricanischen Pazifikkueste klappern wir einige Nationalparks ab. Erste Station ist der Parque Nacional Manuel Antonio. Der Park ist total ueberlaufen; die Straende sind aber wunderschoen und die Tiere muss man nicht mit dem Fernglas suchen. Am Strand herrscht ein reges Treiben: Kapuzineraffen und Waschbaeren schleichen sich an unbewachte Rucksaecke und schleppen weg, was sie erwischen.
Etwas weiter suedlich wollten wir unsere Reise mit dem lokalen Bus eigentlich nur fuer eine Uebernachtung unterbrechen, um nicht im Dunklen anzukommen. Busueberfaelle sind in Costa Rica nicht so haeufig, passieren aber immer in der Nacht. Durch Zufall landen wir im Flutterby House, dem Oekoparadies von 2 Kalifornierinnen. Strengste Muelltrennung, Benutzung der Kloospueleung nur wenn unbedingt noetig und abgeranzte Taschen, die anstelle von neuen Plastiksackerln zum Einkaufen verwendet werden sollen. Wir fuehlen uns sofort wohl. Gleich nebenan ist der Parque Nacional Marino Ballena, wo man eher im Sommer Wale beobachten kann.
- Kochen fuer Thanksgiving mit Johanna und Mirka
Die wildeste Unterkunft finden wir dann im Jungle Hostel am Rand des Corcovado Nationalparkes auf der Osa Halbinsel. Wir stehen immer kurz vor Sonnenaufgang zum Gebruell der Howler Monkeys auf, weil zu dieser Zeit am meisten Voegel zu sehen sind. Mit einer Kaffeetasse in der Hand koennen wir dann Tukane und Papageien ueber uns hinwegfliegen sehen.Unser Zimmer ist auf 4 Seiten offen und auch die Dusche erlaubt simultanes Beobachten der spielenden Affen in den Baeumen. Am Abend wird bei Kerzenlicht gemeinsam gekocht.
Mit Teo mache ich eine Wanderung zum hoechsten Punkt des Nationalparkes mit einem schoenen Ausblick ueber die Halbinsel und den Gulfo Dulce.
Mit der Faehre gelangen wir nach Golfito zurueck aufs Festland. Von hier mache ich einen Ausflug in den Urwald der Oesterreicher und biete mich dem Tropeninstitut, das von der Uni Wien finanziert wird, als Volontaerin an. Ihre Zusage erreicht mich leider erst Tage spaeter, als ich bereits hunderte Kilometer weiter in einem anderen Land bin. Aber das ist eine andere Geschichte.

















Traumstrände (der erste sieht wirklich so aus, als wollte man sich da einen Woche hinlegen), Kappuzineräffchen, Vögel, von denen ich dachte, daß es sie nur im Kölner Zoo gäb…, am Ende muß ich auch mal in dieses Costa Rica!
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